Jänner: Die Wiener Tafel erhält den "Dr.-Karl-Renner-Preis" für humanitätes Engagement vom Kultustadtrat Mailath-Pokorny überreicht.
Mai: Die "Lange Tafel" unter der Schirmherrschaft von Adi Hirschal lockt über 300 Leute auf den Wiener Schwedenplatz. Bei diesem Straßenfest der Wiener Tafel verwöhnt eine 50 m lange Tafel alle Gäste und PassantInnen mit einem köstlichen Buffet von Ö1-Starköchin Colette und Live-Musik.
Sept.: Die Wiener Tafel veranstaltet gemeinsam mit dem Wiener Dorotheum die erste "Wiener Tafel artCharity". Über 60 angesehene KünstlerInnen der Moderne (von Valie Export bis Franz West) spendeten Lieblingswerke, die zugunsten der Wiener Tafel zur Versteigerung gelangten.
Dez.: Die "Suppe mit Sinn" wird in diversen Wiener Lokalen ausgeschenkt und wärmt Gäste wie Armutsbetroffene gleichermaßen, denn von jeder verkauften Suppe geht ? 1,- an die Wiener Tafel.
Februar: Dank SponsorInnen aus dem Werbebereich affichiert die Wiener Tafel 500 Großplakate in Wien, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.
April: Die Wiener Tafel bekommt ihren ersten Kühlwagen. Sie feiert das mit einem Strassenfest. An der "Langen Tafel" in der Wiener Innenstadt nehmen zahlreiche PassantInnen und SympathisantInnen teil. Für alle gibt es gratis Essen und Kunst-Veranstaltungen.
Oktober: Die Straßenzeitung "Augustin" und das Wien Museum feiern die "Nacht des Augustin" zugunsten der Wiener Tafel. Zahlreiche KünstlerInnen von Thomas Maurer bis Fritz Ostermayr treten unentgeltlich für die gute Sache auf. Die Tafel erhält ? 2.000,- Spendengelder zur Finanzierung der Lieferungen.

Katharina Gamharter
"Es macht mir Freude, durch einfaches Kisten-Schupfen etwas verändern zu können: Tatkräftig anzupacken, um Menschen eine gute Mahlzeit zu ermöglichen, die sonst keine hätten. Danke, Wiener Tafel, dass Du mir diese Möglichkeit gibst!"

Eva Blaschitz
"Ich denke, dass wir in einer Zeit leben, in der wir zwar alle jammern, wie schlecht es uns geht, wir allerdings nicht sehen, dass wir es im Vergleich zu anderen Leuten verhältnismäßig sehr gut haben. Es gibt in Wien Menschen, die oft nicht wissen, ob sie am nächsten Tag etwas zu Essen oder ein Dach über dem Kopf haben ? wir nehmen das für uns aber als selbstverständlich an. Ich möchte durch die Arbeit bei der Wiener Tafel einfach einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass diesen Leuten geholfen wird."