April 2011
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Editorial
Ulli Schmidt, stv. Geschäftsführerin
Der Frühling bringt mehr Sonne und Licht und lässt allerlei Früchte wieder wachsen. Doch nicht alle Menschen werden vom „Früchtekuchen“ satt oder können sich nicht abwechslungsreich und gesund ernähren. Die Wiener Tafel hilft und startete den Saison-Auftakt für frisches Gemüse mit einer neuen Kooperation am Wiener Naschmarkt. Mehr dazu lesen Sie im vorliegenden Newsletter.

„Gestärkt in einen erfolgreichen Tag!“ – unter diesem Motto präsentierte die Wiener Tafel am 7. April eine neue Kooperation mit Kellogg Österreich. Gemeinsam mit den BewohnerInnen des Juca – dem Haus für junge Erwachsene der Caritas - wurde die neue Zusammenarbeit im Rahmen einer kräftigenden Frühstückstafel der Presse und den Gästen vorgestellt und die Bedeutung konkreter Hilfe für Menschen in Armut diskutiert. Die Wiener Tafel beliefert ab sofort Sozialeinrichtungen mit Frühstücks-Cerealien von Kellogg’s. Die wichtige Transferarbeit der Wiener Tafel wird von Kellogg Österreich neben Warenspenden auch durch ein Fuhrparksponsoring unterstützt.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes und erholsames Osterfest und eine angenehme Frühlingszeit!
Ihre Ulli Schmidt

Partnerschaft: Sodexo
Mit der Firma SODEXO konnte eine umfangreiche Kooperation abgeschlossen werden. Diese beinhaltet einerseits finanzielle Unterstützung der Wiener Tafel in Form von Fuhrparksponsoring am neuen Erdgaswagen. Darüber hinaus beteiligen sich die Sodexo-MitarbeiterInnen in ganz Österreich an verschiedenen Aktionen, die auch den anderen in Österreich tätigen Tafel-Organisationen zugutekommen sollen: von der 1-Mehr Aktion über Sammelaktionen in Sodexo-Büros bis hin zur Suppe mit Sinn.

Intern: Big Spender?
Damit unsere Lebensmittel täglich zu den Bedürftigen kommen, brauchen wir Ihre Spende!
Auch die kleinste Spende trägt dazu bei, unsere Transporte zu sichern. Seit kurzem gibt es zwei neue und unkomplizierte Möglichkeiten, uns zu unterstützen:
Seit Anfang März ist die Wiener Tafel auf Shop plus plus vertreten. Dieses Unternehmen unterstützt gemeinnützige
Organisationen beim Fundraising durch den Verkauf und die Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen. Auf www.shopplusplus.at können Sie der gemeinnützigen Organisation Ihrer Wahl ohne Mehrkosten durch den Kauf von Produkten und Dienstleistungen spenden. Sie zahlen den genau gleichen Preis wie beim Direkteinstieg auf der Website der Partnerunternehmen wie Amazon oder Otto. Das ist Shoppen für den guten Zweck!
Ebenfalls neu ist das Online Spendenportal auf der Homepage der Wiener Tafel! Hier kann direkt und sicher  per
Kreditkarte oder Paypal gespendet werden.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Kontakt: Fayad Mulla, Fundraising
fayad.mulla[at]wienertafel.at

Tel. 01 236 56 87 004   


LeserInnen-Post
Es ist super, dass es die Wiener Tafel gibt, die teilt die gespendeten Waren alle gerecht auf die verschiedenen Sozialeinrichtungen auf. Welche Einrichtung kennt man so alltäglich? Die Gruft. Firmen, Möchtegern-Schicki-Mickis spenden, kochen und gerade zu Weihnachten kann sich die Gruft den Zuwendungen fast nicht mehr erwehren. Aber die Wiener Tafel arbeitet das ganze Jahr über und verteilt eben an viele Einrichtungen gleichermaßen. Leute, es gibt eben nicht nur die Gruft, es gibt, muss jetzt sagen leider, viele andere sehr gute Einrichtungen wie das NeunerHaus, Notquartiere, s´Häferl, caritative und kirchliche Einrichtungen, welche im Hintergrund helfen, und nicht nur wenn grad das Fernsehen da ist. Liebe Wiener Tafel, gut das es Euch gibt! Georg (via Facebook)

Profi(l): Rudolf Windisch
Ich hätte da eine Idee…“ – mit dieser zurückhaltenden Äußerung begann Rudolf Windisch im September 2010 sein Engagement bei der Wiener Tafel. Rudolf, 47 Jahre, ist als studierter Betriebsinformatiker und als selbständiger Projektleiter und Leihmanager für verschiedenste IT-Projekte mit Branchenschwerpunkt Telekom tätig. Durch das Zusammentreffen zweier Umstände kam er zur Wiener Tafel. Zum einen weil er sich seit einigen Jahren intensiv mit Philosophie und den existenziellen Fragen unseres Lebens befasst. Zum anderen wohnt Rudi seit 15 Jahren in unmittelbarer Nähe des Naschmarkts und hat täglich vor Augen, welche Mengen an Nahrungsmitteln täglich weggeworfen werden. „Da müsste es doch intelligentere Kreisläufe mit Herz und Hirn geben“, sodass brauchbare Lebensmittel nicht in die Biotonne „entsorgt“ werden, sondern jenen Menschen zu Gute kommen, die sie dringend benötigen. Also kam es zum ersten Kontaktgespräch mit den MitarbeiterInnen der Wiener Tafel, die seine Ideen mit Freude aufgriffen. Nach erforderlichen Vorgesprächen mit dem Marktamt, mit der IG-Naschmarkt, zahlreichen Kontaktgesprächen mit den Standlern und sonstigen Geschäftsleuten holen nun unsere MitarbeiterInnen regelmäßig verwendbare Nahrungsmittel vom Naschmarkt und verteilen sie an die zahlreichen Betreuungseinrichtungen.
Aus der Idee wurde eine umfassende Ausweitung unseres sozialen Engagements für jene, die Hilfe benötigen! Ein Kreislauf mit Herz und Hirn!

Aktuell: Naschmarkt-Warenspenden für Armutsbetroffene
„Verteilen statt vernichten“ heißt es seit dem offiziellen Start am 23. März auch am Wiener Naschmarkt: Im Rahmen des neuen Pilotprojektes arbeiten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Wiener Tafel intensiv mit den Marktstand-BetreiberInnen, der IG-Naschmarkt und dem Marktamt (MA 59), zusammen, und sammeln frische und einwandfreie Lebensmittel, die nicht verkauft werden für Armutsbetroffene ein.
Jeweils mittwochs und samstags machen die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Wiener Tafel am Naschmarkt ihre Tour. Anschließend liefern sie die wertvollen Warenspenden direkt und unmittelbar an die Sozialeinrichtungen. Erleichtert wird die Umsetzung durch das neue Wiener Tafel-Lieferfahrzeug: Der vierte Lieferwagen der Wiener Tafel-Flotte ist ein umweltschonender Erdgas betriebener Mercedes Sprinter mit Kühlfunktion.
Unseren ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und den Projektinitiatoren Rudi Windisch und Karl-Anton Goertz, Warenakquise-Verantwortlicher der Wiener Tafel, schlug eine Welle der Hilfsbereitschaft entgegen“, freut sich Ulli Schmidt, „die logistischen Vorbereitungen und intensiven Gespräche mit den Verantwortlichen der IG-Naschmarkt und des Marktamtes haben sich absolut gelohnt – schließlich sollen die wertvollen Warenspenden bedürftigen Menschen zu Gute kommen, die gesunde Lebensmittel besonders nötig haben“. Diese ergiebigen Spenden an frischem Obst und Gemüse runden das Angebot der Wiener Tafel ab. „Wir hoffen, dass unser Pilotprojekt Schule macht und dass in weiterer Folge auch die anderen Wiener Märkte als wichtige Nahversorger die Wiener Tafel mit ihren wertvollen Warenspenden unterstützen werden“, zeigt sich Ulli Schmidt zuversichtlich.
   


Kontakt:
Robert Koncsek, Logistikleitung
robert.koncsek[at]wienertafel.at

Tel. 01 236 56 87 007     

    

Faktum: Konsumerhebung 2010
Laut aktuellen Daten der Statistik Austria betragen die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben aller privaten Haushalte 2.910 Euro. Für die Konsumerhebung 2009/2010 haben 6.534 Haushalte 14 Tage lang sämtliche private Ausgaben für Waren und Dienstleistungen in ein Haushaltsbuch eingetragen. Mit beinahe einem Viertel entfällt der größte Anteil der Haushaltsausgaben auf den Bereich "Wohnen, Energie", davon 4,7% auf Energie. An zweiter Stelle steht die Gruppe "Verkehr" mit 15,0%; allein 13,9% sind auf Ausgaben im Bereich des privaten Verkehrs zurückzuführen. 12,8% der Verbrauchsausgaben werden für den Freizeitbereich aufgewendet, davon 4,2% für Urlaub. Für Ernährung und alkoholfreie Getränke verwendeten die ÖsterreicherInnen 2010 12,1% aller Ausgaben - 1954 hatten sie noch einen Anteil von 44,8% an den Gesamtverbrauchsausgaben! Monatlich konsumieren Haushalte in Österreich in den eigenen vier Wänden 10,9 kg Obst, 6,6 kg Fleisch, 5,9 kg Brot sowie 28,6 Liter alkoholfreie und 11,8 Liter alkoholische Getränke.

Die Tafel bringt's

zum fix und fertig
!

fix und fertig bietet langzeitarbeitslosen Frauen und Männern zeitlich befristete Dienstverhältnisse, die auf eine anschließende reguläre Beschäftigung im Ersten Arbeitsmarkt vorbereiten
sollen. Die primäre Zielgruppe der Einrichtung umfasst Personen, die aufgrund von akutem oder früherem Drogenkonsum auf dem regulären Arbeitsmarkt benachteiligt sind. Neben Tages – und Transitarbeitsplätzen werden den täglich rund 50 KlientInnen auch sozialarbeiterische Betreuung, e
ine Notschlafstelle, eine Ambulanz geboten.

Adress
e: Rotenmühlgasse 26, 1120 Wien
Tel.: +43 (0)1 8101303
www.fixundfertig.at

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