Oktober 2011
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Editorial
Ulli Schmidt, Geschäftsführerin
Am 16. Oktober findet der jährliche Welternährungstag bzw. Welthungertag statt. Als Gedenktag soll er in Erinnerung rufen, dass weltweit mehrere Millionen Menschen an Hunger leiden. Viele NGOs nutzen diesen Tag, um auf die weltweite und dramatische Hungerproblematik aufmerksam zu machen. So auch die Wiener Tafel, die sich seit 12 Jahren mit der Bekämpfung von Armut und Hunger befasst. Die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wiener Tafel laden am 11. Oktober um 9.30 Uhr zum Pressefrühstück ins Palais Epstein wo gemeinsam mit den Bäuerinnen Alltagsstrategien gegen die Verschwendung von Lebensmitteln  vorgestellt werden und die Sensibilität für eines der wichtigsten Themen unserer Tage gesteigert werden soll: Jede/r kann zu einem nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen beitragen.

Ebenfalls ein wichtiger Beitrag gegen Armut und Hunger ist die traditionelle Winterhilfsaktion der Wiener Tafel: Die „Suppe mit Sinn“: Mit einer Tafelsuppe in einer der engagierten Wiener Gastronomiestätten, welche die „Suppe mit Sinn“ ab dem 1. November mittragen, können Sie Bedürftige satt machen! Mehr dazu lesen Sie unter Aktuelles. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, die Wiener Tafel ab sofort auch online finanziell zu unterstützen - einfach und direkt: http://spenden.wienertafel.at
Über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten der Wiener Tafel lesen Sie im vorliegenden Newsletter sowie unter www.wienertafel.at und www.suppemitsinn.at.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Herbstzeit. Herzliche Grüße!
Ihre Ulli Schmidt

LeserInnen Post

„Jeder der beginnt zu teilen, egal in welcher Form und Art, trägt einen Teil dazu bei, dass es einem anderen besser geht. Und wenn es nur die „heraus gewachsenen Sachen“ sind vom Kind, wenn man weiß, dass nebenan eine Familie wohnt, die sich freuen würde. Hinzu kommt jedoch auch, dass sich niemand schämen braucht, etwas anzunehmen, was er bekommt. (…) Dabei kann es jeden treffen und niemand ist gefeit davor. Es ist doch so einfach, wenn man zu viel eingekauft hat, zu fragen ob jemand einen Teil davon möchte, weil man weiß, man würde es eh weg werfen. Doch (…) das ist für die meisten noch ein weiter Weg.“ 
                         Maria K. via Facebook


Intern: Weihnachtskarte als Zeichen Ihrer sozialen Verantwortung
Bereits zum dritten Mal in Folge konnte die Wiener Tafel die Firma Gugler Cross Media - Österreichs erste Adresse für nachhaltige Kommunikation für die Weihnachtskarten-Kooperation gewinnen. Mit dem Kauf dieser klimaneutral produzierten Weihnachtskarten unterstützen Sie direkt die Arbeit der Wiener Tafel. Setzen Sie ein Zeichen gegen Armut und Hunger und zaubern Sie ein Weihnachtsmahl für armutsbetroffene Menschen! Informationen und Bestellung unter: http://weihnachtskarten.gugler.at

Die Tafel bringts

zu In_go

In_go ist eine temporäre Übergangseinrichtung zwischen Notschlafstelle und pädagogischen Angeboten der Jugendwohlfahrt. Als niederschwellige Wohngemeinschaft bietet es Burschen im Alter von 14 bis 18 Jahren eine mittelfristige Grundversorgung ohne Betreuungsdruck. Dadurch soll das Pendeln zwischen Straße und unterschiedlichen Hilfssystemen (Psychiatrie, a_way, Elternhaus usw.) verhindert werden.

In_go ist ein spezifisches Angebot für Burschen, die aufgrund einer akuten kritischen Entwicklungsphase (z.B. Sucht, Gewalt, Delinquenz) strukturierte Hilfsangebote der Jugendwohlfahrt nicht annehmen können, aber einer materiellen und psycho-sozialen Stabilisierung bedürfen. Bis zu sechs Monate können sie dort bleiben mit der Option auf Verlängerung, maximal jedoch ein Jahr. Die Zuweisung erfolgt in Absprache mit In_go ausschließlich durch die MAG ELF (Jugendwohlfahrt).

Grundsteingasse 63
1160 Wien
Tel. 01/526 49 04
Fax. 01/526 49 04 - 50
In_go@caritas-wien.at

Profi(l): Heinz Wustinger
Der ehrenamtliche Mitarbeiter der Wiener Tafel Heinz Wustinger ist fasziniert von guten und sinnvollen Ideen. Er bemüht sich, diese Begeisterung auch in seinem abwechslungsreichen Beruf umzusetzen. Bei seinen vielfältigen Tätigkeiten als Regisseur, Schauspieler und Videoproduzent gelang es ihm mehrmals, mit wegweisenden Innovationen neue Perspektiven zu eröffnen und bestehende Abläufe zu optimieren. Nicht der Verdienst, sondern die erfolgreiche Bewältigung von Herausforderung steht bei ihm im Mittelpunkt.
Als Heinz von der Wiener Tafel erfuhr, war es für ihn beinahe eine logische Konsequenz mitzuarbeiten! Er tut dies seit einem halben Jahr mit großem Engagement und in verschiedenen Bereichen. Seine Anregungen eröffnen auch hier den Blick auf neue Perspektiven! „Die Idee begeistert mich sehr und ist – wie alle guten Ideen – sehr einfach. Mit der Umverteilung der Überproduktion zu Sozialeinrichtungen fördern wir auch die gemeinschaftliche Verantwortung!“
Ein positiver Nebeneffekt seines Engagements ist für Heinz, jede Menge neuer, interessanter Menschen kennen zu lernen. Darüber hinaus macht es ihm „ungeheuren Spaß, ein legaler Robin Hood zu sein!“

Aktuell: Suppe mit Sinn 2011
Die jährliche Winterhilfsaktion der Wiener Tafel „Suppe mit Sinn“ startet am 1. November und endet am 31. Dezember 2011: Sozial engagierte GastronomInnen widmen eine Suppe ihrer Speisekarte der Wiener Tafel. Für jede verkaufte Portion Suppe geht ein Euro als Spende an Österreichs älteste und erfolgreichste Tafelorganisation! Mit einem Euro kann die Wiener Tafel zehn Armutsbetroffene mit Genuss tauglichen Lebensmitteln versorgen, die sonst vernichtet würden!

Machen Sie mit! Als Gast und/oder GastronomIn mit Herz.

Kontakt: Mag.a Cornelia Vereecke-Richter
cornelia.vereeckerichter@wienertafel.at
Mobil: +43 650 9010002
www.suppemitsinn.at



Für die „Suppe mit Sinn“ wird es dieses Jahr auch einen TV-Werbespot geben. Die kreativen Köpfe der sozial engagierten Werbeagentur GablerJurasch haben dies möglich gemacht. Am Samstag, dem 24. September 2011, fand in der Gastwirtschaft Steman (Otto-Bauer-Gasse 7; 1060 Wien) der Dreh für den TV-Spot statt. Viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Wiener Tafel standen als DartellerInnen vor der Kamera. In Kürze soll der witzige, kluge und animierende TV-Spot über möglichst viele Fernsehgeräte flimmern. Sachdienliche Hinweise auf verfügbare, möglichst attraktive Sendeplätze in allen Fernsehstationen bitte an: markus.huebl@wienertafel.at
oder Mobil: +43 650 9010003


Faktum: Welternährungstag 2011
Am Welternährungstag 2011 sind weltweit rund 1 Milliarde Menschen von chronischem Hunger betroffen. Jährlich sterben etwa 8,8 Millionen Menschen, darunter überwiegend Kinder, an den Folgen von Hunger und Mangelernährung. Die meisten hungernden Menschen leben in Süd- und Ostasien, gefolgt von den Ländern südlich der Sahara, aber sogar in den hoch entwickelten Industrienationen hungern 9 Millionen Menschen.

Tatsächlich würde es der Menschheit heute gelingen, genügend Lebensmittel für die gesamte Weltbevölkerung zu produzieren. Trotzdem wird, global gesehen, jedes 3. Lebensmittel ungenützt vernichtet, in der EU sind das 90 Millionen Tonnen pro Jahr. Obst, Fleisch, Brot und andere Nahrungsmittel landen oft ungegessen im Mist.
Angesichts dieser Zahlen ist es umso wichtiger und schöner, dass die MitarbeiterInnen der Wiener Tafel einen wertvollen Beitrag zur Umverteilung und damit sinnvollen Nutzung von Lebensmitteln leisten.

Partnerschaft: 
Vernetzte Welten: Wiener Tafel & Erste Bank
Die Initiative „Vernetzte Welten“ bringt seit ihrem Start im Jahr 2005 PartnerInnen aus der Wirtschaft mit NGOs zusammen, um gemeinsam an einem zeitlich begrenzten und spezifischem Projekt zu arbeiten. Zum einen bieten NGOs interessante Projekte an, für deren Durchführung ihnen oft selbst die Ressourcen und die Expertise fehlen. Zum anderen „verleihen“ Wirtschaftsunternehmen dafür kostenlos interessierte MitarbeiterInnen, die mit der Durchführung der Projekte beauftragt werden. Sie haben gleichzeitig die Chance, in der NGO wertvolle Lernerfahrungen zu machen. Als ein Trend dabei, der in die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR) greift, hat sich "Corporate Volunteering" entwickelt.
Die Erste Bank ist seit sieben Jahren in diesem Projekt aktiv und spendet dort "Humankapital". Für die Wiener Tafel konnte ein wertvoller Projektpartner gewonnen werden: Stephan Pesendorfer, Mitarbeiter der Erste Bank mit viel Projektmanagement-Expertise, hat sich der Erstellung und Einführung von Leistungskennzahlen für die Wiener Tafel angenommen: „Bei der Wiener Tafel erlebe ich, wie die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter mit relativ geringem Ressourceneinsatz sehr viel Positives bewirken und dazu noch Freude bei der Arbeit haben. Was mir bei diesem Projekt auch bewusst wurde: "Not everything that can be counted counts, and not everything that counts can be counted" (Albert Einstein).“ 
Mit diesem Projekt folgt ein weiterer Schritt zur Erhebung und Bewertung auch qualitativer und sozialer Effekte der Leistungen der Wiener Tafel im Qualitätsmanagement.

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