Oktober 2016
Editorial


alexandragruber

Liebe KooperationspartnerInnen und FreundInnen der Wiener Tafel!

Auf einen wechselhaften Sommer und ungewöhnlich warme Spätsommertage folgt ein heißer Wiener Tafel-Herbst: Tafel 2.0 lautet die Devise! Welche wichtigen Neuerungen im Sinne der sozialen Transferarbeit damit einhergehen lesen Sie hier! Wie Sie die Wiener Tafel beim Bau eines TafelHauses mit Lebensmittelverteilzentrum unterstützen können, wollen wir Ihnen mit der Aktion „Spendieren Sie uns ein Taferl!“ ans Herz legen…

Im heurigen Herbst möchten wir Sie ganz besonders um Ihre finanzielle Unterstützung bitten, denn wir haben Großes vor: Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Gleichzeitig gibt es immer noch riesengroße Mengen an guten Lebensmitteln, welche die Wiener Tafel vor der Entsorgung retten könnte. Seit Beginn ihrer Tätigkeit arbeitet die Wiener Tafel praktisch ohne eigenes Lebensmittellager und stößt damit immer mehr an die Grenzen, noch mehr genusstaugliche Lebensmittel vor der Vernichtung bewahren zu können. Das Projekt Tafel 2.0, ein eigenes TafelHaus am Großgrünmarkt als Lebensmittelverteilzentrum mit Lagerhalle stellt den Einsatz gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung auf neue Beine: Doppelt so viel gerettete Lebensmittel für doppelt so viel Armutsbetroffene! Möglich wird dieses wichtige Projekt mit Ihrer Unterstützung!

Wie Sie uns mit einem Baustein für mehr soziale Gerechtigkeit und Lebensmittelrettung in unserem ersten, eigenen TafelHaus helfen können, erfahren Sie in diesem Newsletter. Meine große Bitte: Teilen Sie diesen Newsletter mit Ihrer Familie und Ihren BürokollegInnen, FreundInnen und Bekannten in der Arbeit, in der Freizeit und zu Hause, und wirken Sie damit als UnterstützerInnen und MultiplikatorInnen ganz nach dem Motto „Spendieren Sie uns ein Taferl“!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen einen „Goldenen“ Herbst!

Herzlichst
Ihre Alexandra Gruber
Geschäftsführerin Wiener Tafel
0650/901 00 06
alexandra.gruber@wienertafel.at

Aktuell I: Neue Wiener Tafel-Kampagne: Spendieren Sie uns ein Taferl!
tafelhaus

Mit „Tafel 2.0“ geht die Wiener Tafel neue Wege, um dem Menschenrecht auf Nahrung zum Durchbruch zu verhelfen: Tausende Tonnen guter Lebensmittel landen jährlich im Müll. Ein riesengroßes Potential liegt brach. Millionen Menschen leben in Armut. Die Wiener Tafel hat die Lösung und so können Sie mithelfen….

Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Gleichzeitig ist das Potenzial an zu rettenden Lebensmitteln noch immer riesengroß. Das Projekt Tafel 2.0, ein eigenes TafelHaus mit Lebensmittelverteilzentrum mit eigener Lagerhalle soll der Wiener Tafel im 17. Jahr ihres Bestehens neue Möglichkeiten zur sozialen Transferarbeit bieten: doppelt so viel gerettete Lebensmittel zur Versorgung doppelt so vieler armutsbetroffener Menschen in unserem Land. Nur mit einer Lebensmittellagerhalle ist es uns möglich, die Hilfe für Armutsbetroffene zu verdoppeln! Und sie bietet die Chance, Menschen am Rande der Gesellschaft eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen und sie durch das gemeinsame Tun wieder in der Mitte ankommen zu lassen.

Wir laden Sie ein: Bauen Sie mit uns gemeinsam unser Wiener TafelHaus, wählen Sie Ihren Baustein einer bestimmten „Taferl-Klasse“ und unterstützen Sie damit unseren Einsatz gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung! Es gibt eigene Bausteinkategorien für Firmen- und PrivatspenderInnen:

Für FirmenspenderInnen:

Mit einer Gold-Tafel ab € 5.000.-
bauen Sie mit uns das bekrönende Dach des TafelHauses: Sie ermöglichen der Wiener Tafel die Anstellung eines/r Lagermitarbeiters/in die Beschäftigung von jungen Armutsbetroffenen, sowie die Organisation von Kochworkshops mit Profi-KöchInnen für Menschen in Armut.

Mit einer Silber Tafel ab € 2.000.-
bauen Sie mit uns den aussichtsreichen ersten Stock des TafelHauses: Sie ermöglichen der Wiener Tafel die Adaptierung und Instandsetzung der Lebensmittelkühlhalle, die Anschaffung eines Gabelstaplers und die Einrichtung einer Profiküche.

Mit einer Bronze Tafel ab € 1.000.-
bauen Sie mit uns das tragende Erdgeschoss des TafelHauses. Sie ermöglichen der Wiener Tafel die Adaptierung des Lagers, die Bodensanierung, das Ausmalen, das Aufstellen neuer Wände, die Anschaffung von Regalen und Sortierflächen.

Für PrivatspenderInnen:

Mit einer Gold-Tafel ab € 500.-
Ermöglichen Sie einen Baustein für das bekrönende Dach des TafelHauses: Sie unterstützen die Wiener Tafel bei der Anstellung eines/r Lagermitarbeiters/in, bei der Beschäftigung von jungen Armutsbetroffenen, sowie bei der Organisation von Kochworkshops für Menschen in Armut mit ProfiköchInnen.

Mit einer Silber Tafel ab € 200.-
Ermöglichen Sie einen Baustein für den aussichtsreichen ersten Stock des TafelHauses: Sie unterstützen die Wiener Tafel bei der Adaptierung und Instandsetzung des Kühlcontainers, der Anschaffung eines Gabelstaplers und der Beschaffung von Profi-Küchenequipment.

Mit einer Bronze Tafel ab € 100.-
Ermöglichen Sie einen Baustein für das tragende Erdgeschoss des TafelHauses: Sie unterstützen die Wiener Tafel bei der Adaptierung des Lagers, der Bodensanierung, dem Ausmalen, dem Aufstellen neuer Wände und der Anschaffung von Regalen und Sortierflächen.

Wir freuen uns über Ihren TafelHaus Baustein:

Spendenkonto ERSTE Bank:
IBAN: AT092011131005303005
BIC: GIBAATWWXXX
Zahlungsreferenz: TafelHaus


Oder online auf tafelhaus.wienertafel.at

Machen Sie Ihr Engagement als „Taferl-SpenderIn“ auf der Wiener Tafel-Website sichtbar!
Umsetzen ganz einfach: Höhe des Spendenbetrags & Selfie mit Taferl & Firmenlogo und kurzes persönliches Zitat an spende@wienertafel.at.

Sie können uns auch jederzeit persönlich kontaktieren:
Alexandra Gruber: alexandra.gruber@wienertafel.at; 0650/901 00 06
Karl-Anton Goertz: karlanton.goertz@wienertafel.at; 0650/901 00 34
Markus Hübl: markus.huebl@wienertafel.at; 0650/901 00 03

Als Dankeschön erhalten Sie als dekoratives Symbol für Ihre Unterstützung ein Taferl zum Aufhängen beziehungsweise zum Aufstellen in Ihrem Büro. Machen Sie sich ein Bild von den ersten SpenderInnen auf: tafelhaus.wienertafel.at

Tafel 2.0 - Ein neuer Tafel-Standort schafft den nötigen Raum für diese Mittel zum Leben und für dieses gemeinsame Tun! Mittel zu einem guten Leben für alle, eben.

Aktuell II: TafelBox in aller Munde dank „United Against Waste“ und Salmbräu
marmelade

Die TafelBox als Initiative der Wiener Tafel ist seit vergangenem Jahr über den Verband der österreichischen Tafeln österreichweit erhältlich. Die umweltfreundliche Mitnahmebox bietet für Gast und GastronomIn die Möglichkeit zur Vermeidung von Lebensmittelabfall und gleichzeitig zu sozialem Engagement: 20 Cent pro Box gehen an die österreichischen Tafeln für ihre soziale Transferarbeit. Die TafelBox erreicht immer mehr Menschen und ist auch in den Medien präsent.

Der TV-Sender Puls 4 (Volker Piesczek) befasste sich am 18. August mit dem Thema Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Im Beitrag wurde die Tätigkeit der Initiative „United against waste“ (gemeinsam gegen Verschwendung) vorgestellt (siehe dazu auch den speziellen Artikel in diesem Newsletter): Mehr als vier Tonnen Lebensmittel pro Restaurant und Jahr werden in Österreich weggeworfen. Als positives Beispiel zur Nachahmung des Wegwerfens präsentiert wurde das Restaurant Salmbräu im 3. Wiener Gemeindebezirk. Das beliebte Bierlokal geht seit zwei Jahren mit sinnvollen Maßnahmen neue Wege: Mit dem zusätzlichen Angebot von Kleinportionen, dem Verzicht auf Deko auf den Tellern und dem Bereithalten der TafelBox für Gäste, wenn auf deren Tellern etwas übrigbleit, konnten die weggeworfenen Speisereste um 14 Prozent reduziert werden.

Auch die Tageszeitung Kurier befasste sich im August mit „United against waste“, dem Salmbräu und der TafelBox: Besonders hervorgehoben wurde die Beratung und Unterstützung von neuen an der Initiative teilnehmenden Restaurants durch acht Küchenchefs. Auch der Online-Schnelltest von „United against waste“ wurde gezeigt: Interessierte GastronomInnen können sich rasch über die Menge der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in ihrem Betrieb informieren und einen Vergleich mit dem Branchendurchschnitt erstellten. Derzeit nehmen 30 Gastronomiebetriebe in fünf Bundesländern an der Initiative teil, wobei die TafelBox integraler Bestandteil der Aktion ist.

Weiterführende Informationen unter: www.tafelbox.at

Profi(l)e - Marion Kellner
heidi

Als Marion vor zweieinhalb Jahren begann sich vegan zu ernähren, hat sie sich intensiv mit Lebensmitteln und auch mit ihrer Verschwendung beschäftigt. Im Rahmen ihrer Recherchen ist sie über das Tafel-Konzept und somit auch über das Engagement der Wiener Tafel „gestolpert“. Marion ist eine unserer wenigen Fahrerinnen. Nachahmen ist hier jederzeit sehr gerne erwünscht und wir freuen uns besonders, wenn Frauen bei uns das Steuer übernehmen.

Zwei bis drei Mal im Monat bringt sich Marion als Beifahrerin und auch als Fahrerin bei unseren Liefertouren ein. Für Marion ist es eine besondere Freude, wenn sich die Menschen in den Einrichtungen, die von der Wiener Tafel beliefert werden, über die gelieferten Lebensmittel freuen und gleich planen, was sie damit Köstliches kochen werden. Genau diese Bestätigung, dass die getane Arbeit wichtig ist, ist für sie immer wieder Anlass, auch weiterhin ehrenamtlich für die Wiener Tafel tätig zu sein.
Hauptberuflich ist Marion bei IBM als Finance Controller und Domino Datenbank Designer tätig. IBM unterstützt MitarbeiterInnen, die sich ehrenamtlich in sozialen Projekten engagieren, einerseits durch Artikel und Informationen im Intranet und andererseits auch durch Spenden. So haben MitarbeiterInnen die Möglichkeit einmal jährlich eine Spende für „ihren“ Verein zu beantragen. „Und selbstverständlich mache ich das auch“, sagt Marion augenzwinkernd. Marion unterstützt die Wiener Tafel außerdem mit ihrer IT-Expertise.
Für die Zukunft wünscht Marion der Wiener Tafel viele Spenden und viele freiwillige HelferInnen. Für die Gesellschaft ist ihr Wunsch, dass jeder und jede genug hat, um zufrieden zu sein und dass dann Organisationen wie die Tafel nicht mehr notwendig sein werden.

Die Tafel bringt’s in die Schottenfeldgasse 34
tafelbringts

Mehr als 1.500 ehrenamtliche und freiwillige MitarbeiterInnen sind beim Wiener Hilfswerk aktiv. Die sozialen Dienstleistungen reichen von Pflege und Betreuung zu Hause über Tageszentren und Seniorenwohngemeinschaften bis hin zu Kinderbetreuung durch Tagesmütter. Auch Nachbarschaftszentren, Freizeiteinrichtungen für Menschen mit Behinderung, Arbeitslosenintegration, Sozialmärkte und sozial betreute Wohnhäuser gehören zum vielfältigen Angebot des Wiener Hilfswerks. Darüber hinaus engagiert sich das Wiener Hilfswerk auch in der Flüchtlingshilfe, so auch in der Schottenfeldgasse in Wien Neubau.

Das Flüchtlingshaus des Wiener Hilfswerks befindet sich in der Schottenfeldgasse 34 in Wien Neubau. In dieser Einrichtung betreut das Wiener Hilfswerk geflüchtete Familien und alleinstehende Männer im Rahmen der Grundversorgung für AsylwerberInnen. Während des Verfahrens erhalten sie Wohnraum, Beratung und Informationen zur Bewältigung des Alltags in Wien. Derzeit sind 190 asylwerbende Personen im Haus in der Schottenfeldgasse untergebracht. Neben der Einrichtung in Wien Neubau unterstützt die Organisation Flüchtlinge vor allem durch inklusive Maßnahmen, die diese im Rahmen der zehn Nachbarschaftszentren in Anspruch nehmen können. Das zentrale Angebot stellen hierbei Deutschkonversationskurse dar, die von Freiwilligen angeboten werden und von Asylwerbern kostenlos besucht werden können. Weiterführende Informationen unter: www.wiener.hilfswerk.at

Kooperationspartner des Monats: „United Against Waste“
gabler

„United against waste“ gibt es seit 2014. Der branchenübergreifenden Plattform gehören Unternehmen aus der Nahrungsmittelindustrie ebenso an wie Bundesministerien, Länderorganisationen, Wissenschaftliche Einrichtungen und NGOs – wie der Verband der österreichischen Tafeln und die Wiener Tafel. Das Ziel von „United against waste“ ist ambitioniert: Reduktion von vermeidbaren Lebensmittelabfällen um die Hälfte bis 2020! Um das Bewusstsein der Bevölkerung zu Fragen der Müllvermeidung auszuloten, hat „United against waste“ auch eine interessante österreichweite repräsentative Umfrage gemacht.

Etwa 175.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle im Warenwert von 320 Millionen Euro werden in österreichischen Betriebskantinen, Gesundheitseinrichtungen, Hotels und Restaurants jährlich entsorgt. Diese Hochrechnungen basieren auf detaillierten Abfallerhebungen, die „United against waste“ 2014 und 2015 gemeinsam mit dem Institut für Abfallwirtschaft der BOKU Wien und der FH Oberösterreich durchgeführt hat. Dabei wurden Mengen und Ursachen von Lebensmittelabfällen in mehr als 50 heimischen Küchenbetrieben wissenschaftlich untersucht. Ein Online-Schnelltest wurde entwickelt, der mit nur wenigen Eingaben eine Hochrechnung der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Küchenbetrieben und einen Vergleich mit dem Branchendurchschnitt ermöglicht. Im geförderten Beratungsangebot KÜCHENPROFI[T] unterstützen acht Küchenchefs Betriebe, die sich der Initiative anschließen wollen. Zwei Informationsbroschüren und ein Küchenposter bieten jede Menge Inspirationen und Tipps, wie sich Lebensmittelabfall im Küchenalltag einsparen lässt. Auch online finden Sie zahlreiche Lösungsbeispiele aus der Praxis. „United against waste“ ist auch mit Informations- und Diskussionsveranstaltungen in ganz Österreich präsent.
Besonders interessant ist auch eine österreichweite repräsentative Meinungsumfrage, in der die Erwartungen und das Verhalten der Konsumentinnen und Konsumenten unter die Lupe genommen wurden.
Hier einige der Erkenntnisse: 60% der Österreicherinnen und Österreicher empfinden es nicht als unangenehm, wenn sie außer Haus essen und eine Portion bekommen, die zu groß ist, um sie aufzuessen. Frauen und ältere Menschen empfinden die Portionen vermehrt als zu groß, mehr Wahlmöglichkeiten bei Portionsgrößen und Beilagen werden gewünscht. Variable Portionsgrößen könnten im Bemühen um Müllvermeidung einen beträchtlichen Schritt vorwärts bedeuten! Das Motto "Lieber zu viel am Teller als zu wenig" gilt vor allem für Männer und jüngere Menschen. Diese stimmen mit 57% dieser Aussage deutlich öfter zu als Frauen (44%). Immerhin sind mehr als 80% der Befragten bereit, übriggebliebene Speisen mit nach Hause zu nehmen, wenn sie vom Küchenbetrieb Unterstützung bekommen (TafelBox).

„United against waste“ unterstützt schließlich auch die TafelBox, eine Initiative des Verbands der Tafeln Österreich. Diese Mitnahmebox aus kompostierbarem Ökokunststoff bietet für Gast und Wirt eine Möglichkeit zur Vermeidung von Lebensmittelabfall und gleichzeitigem sozialen Engagement: 20 Cent pro Box gehen an die österreichischen Tafeln für ihre soziale Transferarbeit. Wenn der Hunger einmal doch nicht so groß war, sollte das Einpacken der Reste schon bald zum guten Ton gehören!

Weiterführende Informationen unter: united-against-waste.at/

Faktum: Mutter Erde Herbst-Schwerpunkt „Essen verschwenden ist Mist“ mit der Wiener Tafel
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Von Samstag, dem 1. Oktober, bis Samstag, dem 22. Oktober 2016, steht der ORF in all seinen Medien im Zeichen der Initiative „Mutter Erde“ und präsentiert rund um den Welternährungstag ein umfassendes Programmangebot zum Thema „Essen verschwenden ist Mist“. Wieder dabei ist auch die Wiener Tafel, diesmal u.a. im Report auf ORF2 …

Im Rahmen der neuen Herbst-Schwerpunkt-Aktion fragt der ORF nach, was aus den im Frühjahr von Mutter Erde vorgestellten Initiativen geworden ist. So wird in der Sendung Report am Dienstag, den 11. Oktober um 21:05 unser neues TafelHaus am Großgrünmarkt Wien vorgestellt und auch neue, (inter-)nationale best practice Beispiele werden gezeigt.

Nachgefragt wurde weiters von Ö1, wie sich die TafelBox in den letzten Monaten nach der Aktion mit den WKÖ Gastronomie und Hotellerie entwickelt hat. Auch dieser Beitrag soll in kürze erscheinen.“

Insgesamt war die Initiative schon im Frühjahr sehr erfolgreich: Fast 90 % der ÖsterreicherInnen konnten mit dem Thema erreicht werden, viele davon gaben an, Ihre eigenen Gewohnheiten überprüfen zu wollen. Lebensmittelverschwendung ist ein Thema, das den Menschen an die Mägen geht.

Wiener Tafel unterstützen und gemeinsam Brücken bauen
menschenkette

Viele Menschen stellen ihre Zeit in den Dienst der guten Sache. Wir wollen mit dieser Kolumne ab sofort beispielhaft einige dieser engagierten Teams vor dem Vorhang holen, die auf wunderbar kreative Art und Weise für unsere soziale Transferarbeit Spenden und Waren sammeln. Wir danken allen unseren UnterstützerInnen sehr herzlich! Wenn auch Sie Ihre Aktion starten möchten, zögern Sie nicht und unterstützen Sie so unsere Arbeit. Diesmal mit dabei: Die Bel Etage Kunsthandel GmbH, ELOG – Event und Logistik Organisation, die Lebensmittelakademie des österreichischen Gewerbes in der Bundesinnungsgruppe Lebensmittel und Natur, und viele engagierte PrivatspenderInnen der Wiener Tafel!

Kunstsinnige Hilfe: bereits zum dritten Mal unterstützt uns die Bel Etage Kunsthandel GmbH in der Mahlerstraße im 1. Bezirk auf besondere Weise: Wolfgang Bauer versendet seinen edlen Kunstkatalogs gebundenes Buch gemeinsam mit einem Spendenbrief der Wiener Tafel an seine erlesene Kundschaft in der ganzen Welt, verzichtet beim Versand des Katalogs auf jede Gebühr und bittet stattdessen gemeinsam mit der Wiener Tafel um eine Spende für das neue TafelHaus!

ELOG wie: die besten „Event und Logistik-Lösungen“ für die Wiener Tafel: Im August lud Helmut Letofsky die Wiener Tafel zu seinem legendären ELOG – Event und Logistik Organisation - Sommerfest. Wir durften bei dem rauschenden Gartenevent nicht nur Spenden sammeln, sondern auch ein ORFIII Drehteam mitbringen, welches den gesamten Abend hindurch im perfekt inszenierten Ambiente mit großer Showbühne über dem riesigen Schwimmteich mit Feuershow und anderen Life-Acts, riesengroßem Büffet, Bar, Sisha-Zelt und Loungebereich die TafelBox „live in Aktion“ für das neue ORF III-Kochformat filmen konnte. Ausgestrahlt wird die TV-Geschichte im kommenden Frühjahr.

Es ging um die Wurst: Ende August durften wir kistenweise feinste Wurstwaren vom 21. Internationalen Fachwettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren abholen! Aus dem heurigen Wettbewerb gehen somit nicht nur glückliche MedaillengewinnerInnen hervor. Ihre erstklassigen Einreichungen machten auch noch sehr viel Freude bei den EmpfängerInnen in den Sozialeinrichtungen. Wir danken der Lebensmittelakademie für diese Idee!

Darüber hinaus möchten wir uns auch auf diesem Weg bei unseren äußerst engagierten PrivatspenderInnen bedanken, die uns seit Jahren die Treue halten! Einige von ihnen haben nun die Spendensumme für das neue TafelHaus erhöht!

Nur mit Ihrer/Eurer Unterstützung können wir unsere soziale Transfer-Arbeit weiter ausbauen und noch besser für die Zukunft planen - im Sinne einer sozial gerechten Gesellschaft. Für Ihr Vertrauen sagen wir ganz herzlich DANKE!

Wiener Tafel - der Verein für sozialen Transfer
Simmeringer Hauptstraße 2-4
1110-Wien
Österreich

ZVR: 283 996 437 | Redaktion: A. Gruber, M. Hübl, S. Herburger, P. Günczler
www.wienertafel.at | office@wienertafel.at | +43 1 236 56 87

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