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Das war die Lange Tafel 2013

im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger

Motto: Es reicht! Für alle

Die traditionelle "Lange Tafel", der Sommer-Event der Wiener Tafel, machte auch heuer wieder den Brückenschlag zwischen Überflussgesellschaft und Bedarfsgesellschaft auf sympathische Weise heuer am Yppenplatz sichtbar und erlebbar: Die Wiener Tafel weist mit der Langen Tafel und der Unterstützung Prominenter und engagierter KünstlerInnen auf die zentrale Bedeutung von Lebensmitteln als kostbare Ressource hin und setzt ein öffentlich wahrnehmbares Zeichen gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung! In diesem Sinne wurde die Lange Tafel 2013 heuer zum ersten Mal als ÖkoEvent veranstaltet.

Engagement sichtbar machen

Christian Clerici, Erika Geier, Frank Hensel, Helga Papouschek, Nikolaus Berlakovich, Martin Haiderer, Gerhard Zoubek, Sandra Frauenberger, Franz Prokop

Zum Auftakt der "Langen Tafel 2013" griffen Lebensminister Nikolaus Berlakovich, KonsumentInnenschutzstadträtin Sandra Frauenberger, Bezirksvorsteher Franz Prokop, BioHof ADAMAH-Gründer Gerhard Zoubek, Christian Clerici, Helga Papouschek, Erika Geier, Ideenbäckerei Geier, Vorstandsvorsitzender REWE Österreich, Frank Hensel, Marktamtsleiterin Adelheid Sagmeister und Hans Staud gemeinsam mit Wiener Tafel-Obmann Martin Haiderer zum Kochlöffel und verkochen alles was der Markt hergibt und BioHof ADAMAH zur Verfügung stellt zu köstlichem Gemüse-Curry! Bei strahlendem Sonnenschein fanden im Laufe des Tages rund 1.000 Gäste Platz an der "Langen Tafel" und genossen gute Unterhaltung bei feinem Essen und Trinken und Live-Musik von Wiener Kabinettorchester, Stimmgewitter Augustin, Jenny Bell, Lilli Kern & Band, Martin Spengler & die foischn Wiener, MusikarbeiterInnenkapelle! Alle KünstlerInnen verzichten zu Gunsten der Wiener Tafel auf ihre Gage!

"Neben dem Retten von Lebensmitteln vor dem Müll und der Versorgung Armutsbetroffener gehört auch Bewusstseinsbildung zu den Kernaufgaben der Wiener Tafel," erklärt Martin Haiderer, Gründer und Obnmann Österreichs ältester Tafelorganisation, "deshalb ist es wichtig möglichst viele Menschen mit der Botschaft zu erreichen, dass jede und jeder dazu beitragen kann, dass Lebensmittel als wertvolle Ressource in unserer Gesellschaft gerechter verteilt werden. Den Beweis tritt die Wiener Tafel seit 14 Jahren an", ist Haiderer überzeugt.

Ehrgeiziges Ziel

In Österreich landen jährlich rund 157.000 Tonnen an verpackten und unverpackten Lebensmitteln sowie Speiseresten im Wert von über einer Milliarde Euro im Restmüll. Das sind Waren im Wert von rund 300 Euro pro Haushalt und Jahr. Ziel des Lebensministeriums ist, die Lebensmittelabfälle im Restmüll bis Ende 2016 um 20 Prozent zu verringern sowie die Lebensmittelverschwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. "Lebensmittel gehören auf den Teller statt in die Mülltonne", betont Umweltminister Nikolaus Berlakovich. Ende April hat das Lebensministerium gemeinsam mit den vier Sozialpartnern das Aktionsprogramm "Lebensmittel sind kostbar!" mit vier Handlungsschwerpunkten sowie zahlreichen Maßnahmen präsentiert. "Die Wiener Tafel ist ein wichtiger Partner bei der Umsetzung, denn: Lebensmittel sind viel zu kostbar, um weggeworfen zu werden", ist Lebensminister Berlakovich überzeugt.

Unternehmerisches Engagement und privater Einsatz

Seit zwei Jahren sammeln die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Wiener Tafel auch auf den beiden größten Detailmärkten Wiens - dem Brunnenmarkt und dem Naschmarkt - zweimal wöchentlich frische und vitaminreiche Lebensmittel für 12.000 Armutsbetroffene in 85 Sozialeinrichtungen im Großraum Wien. Von Anfang an unterstützt das Marktamt die Wiener Tafel beim Etablieren dieses wichtigen Projekts. "Gerade auf den Wiener Märkten wird nur die beste Qualität an Lebensmitteln verkauft. Sobald die Ware kleinste optische Mängel aufweist, wird sie nicht mehr nachgefragt. Die Kooperation zwischen der Wiener Tafel und den Frischversorgermärkten sorgt dafür, dass solche Lebensmittel nicht im Müll landen", betont KonsumentInnenschutzstadträtin Sandra Frauenberger und ergänzt: "Es freut mich besonders, dass die Wiener Märkte bei so einer wichtigen Aktion mitmachen. Vitaminreiche und abwechslungsreiche Kost darf in Wien nicht nur für die KundInnenschaft, die es sich leisten kann, zur Verfügung stehen. Auch mittellose Menschen brauchen und wollen einen gesunden Speiseplan. Die Wiener Märkte tragen dazu bei", so Frauenberger.

Starke Partner für ein gelungenes "Sommer"-Fest!

Dafür, dass auch heuer wieder rund 1.000 Gäste an der "Langen Tafel" verköstigt werden können, sorgt bei der diesjährigen "Langen Tafel" BioHof ADAMAH als Sponsoring-Partner der Wiener Tafel mit seinem köstlichen Bio-Gemüse-Curry und der Kücheninfrastruktur. Mit Profigerät, technischem Know-how sowie Kaffee und Kuchen unterstützt der langjährige Kooperationspartner Sodexo die Veranstaltung. Weiters tragen BrauUnion, Radatz, Ideenbäckerei Geier, Kremsmüller Gruppe, C+C Pfeiffer, ZAMG, Fairleih, Spak, Apple to go, Zeltstadt, MA 48 und MA 59 zum Gelingen der Veranstaltung bei!

Der Hauptpreis beim diesjährigen Lange Tafel-Gewinnspiel ist auch heuer wieder ein "Urlaub am Bauernhof" in einer Genussregion Österreichs für zwei Personen. Als zweiter Hauptpreis winkt den glücklichen GewinnerInnen bei der Ziehung um 17:00 Uhr auf der Veranstaltungsbühne das BioKistl ADAMAH für zwei Monate gratis. Als dritter und vierter Preis locken das Kochbuch "einfach traditionell ... aber vegan!" von Michaela und Jochen Russmann und ein Essensgutschein für ein Menü im Café- Restaurent Milchbart am Meidlinger Markt.

Nach der feierlichen Eröffnung der "Langen Tafel 2013" mit dem Pressetermin um 12:00 Uhr gibt es den ganzen Tag hindurch Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik von Wiener Kabinettorchester, Stimmgewitter Augustin, Jenny Bell, Lilli Kern & Band, Martin Spengler & die foischn Wiener, MusikarbeiterInnenkapelle! Alle KünstlerInnen verzichten zu Gunsten der Wiener Tafel auf ihre Gage!

Ein Fest - viele Botschaften

Mit der traditionellen "Langen Tafel" macht Österreichs älteste Tafelorganisation auf die zentrale Bedeutung von Lebensmitteln als kostbare Ressource aufmerksam und setzt ein öffentlich wahrnehmbares Zeichen gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung! Es gibt keinen passenderen Ort um die Kostbarkeit von Lebensmitteln und den nachhaltigen Umgang mit diesen als zentrale Botschaft zu transportieren als den Brunnenmarkt - Europas längstem Straßenmarkt. Seit der Gründung des Vereins für sozialen Transfer stellt die Freiwilligentätigkeit die Basis der Wiener Tafel dar! Das Kerngeschäft wird von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen geleistet: Bis zu drei Tonnen einwandfreie Lebensmittel pro Tag retten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Wiener Tafel bei ihren Hilfstouren. Mit den wertvollen Warenspenden aus Wirtschaft, Handel Industrie und Landwirtschaft wird an sechs Tagen in der Woche der Speisezettel von 12.000 Armutsbetroffenen in 85 Sozialeinrichtungen im Großraum Wien um gesunde und frische Lebensmittel angereichert. Außerdem werden dringend benötigte Hygiene- und Pflegeprodukte geliefert. Der Sozial- und Umweltverein ist auf Spenden angewiesen. Und: Die Wiener Tafel sucht laufend weitere Freiwilligtätige, die mithelfen möchten, eine Brücke zwischen Überflussgesellschaft und Bedarfsgesellschaft zu bauen! "Wir laden alle dazu ein, sich ein Bild von der Wiener Tafel -Arbeit zu machen, ganz nach dem Motto: Es reicht! Für alle." wollen wir beweisen, dass Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im alltäglichen Engagement beginnen", schließt Haiderer.

Rückfragehinweis:

Markus Hübl, MAS

PR & Marketing

Pressesprecher

M: 0650 901 00 03

T: 01 236 56 87-003

E: markus.huebl@wienertafel.at

W: www.wienertafel.at

W: www.langetafel.at




NEWSFLASH

Die Wiener Tafel setzt heuer bereits zum dritten Mal auf Straßenwerbung. Ab Juli werden auf öffentlichen Plätzen in Wien und Niederösterreich DialogerInnen über die Wiener Tafel informieren und die PassantInnen einladen unsere Arbeit gegen Armut, Hunger und Lebensmittelverschwendung zu unterstützen.

Die DialogerInnen tragen ein T-Shirt bzw. eine Jacke der Wiener Tafel und können sich auch als DialogerInnen ausweisen. Sie sind berechtigt über die Wiener Tafel zu informieren und die BürgerInnen von einem Engagement im Rahmen einer Förderschaft zu überzeugen. Die DialogerInnen sind nicht berechtigt Geld- oder Sachspenden direkt entgegenzunehmen.

Heute (13.7.2018) treffen Sie die DialogerInnen Annalina, Magdalena, Victoria und Matthias in St. Pölten sowie Nico, Amina und Ken in Simmering.

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Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen am Wort

 

Eva Blaschitz "Ich denke, dass wir in einer Zeit leben, in der wir zwar alle jammern, wie schlecht es uns geht, wir allerdings nicht sehen, dass wir es im Vergleich zu anderen Leuten verhältnismäßig sehr gut haben. Es gibt in Wien Menschen, die oft nicht wissen, ob sie am nächsten Tag etwas zu Essen oder ein Dach über dem Kopf haben – wir nehmen das für uns aber als selbstverständlich an. Ich möchte durch die Arbeit bei der Wiener Tafel einfach einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass diesen Leuten geholfen wird."